Angst

Schluss mit Katastrophisieren

Stopp dem Katastrophendenken! Lerne negative Gedankenmuster zu erkennen und überwinde Angst und Stress. Klicke hier und starte ein glücklicheres Leben!

Patric Pförtner

Patric Pförtner

M.Sc. Psychologe

5 Min. Lesezeit
Blogbeitrag: Schluss mit Katastrophisieren

Hast du dir folgende Fragen auch bereits gestellt?

  • Wie kann man aufhören zu Katastrophisieren?
  • Warum Katastrophisiere ich immer?
  • Woher kommt Katastrophendenken?
  • Was sind Beispiele für Katastrophen Gedanken?

Dann bist du nicht allein! Dieses Phänomen nennt sich Katastrophen-Denken.

Stell dir vor, du stehst am Rande eines tiefen Abgrunds. Die kalte Luft peitscht dir ins Gesicht, und der Blick hinunter lässt dir Schwindelgefühle aufkommen.

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Angst und Panik greifen um sich.

Was, wenn du abrutschst?

Was, wenn der Boden unter dir nachgibt und du in die Tiefe stürzt?

So fühlt es sich an, wenn du gefangen bist in der Spirale der Katastrophengedanken.

Diese Gedankenfallen, die uns vom Schlimmsten ausgehen lassen, können uns Angst, Unruhe und sogar Lähmungserscheinungen bereiten.

Das erste Beispiel

Nehmen wir Anna als Beispiel. Als talentierte Pianistin steht sie kurz vor ihrem wichtigsten Konzert. Doch anstatt sich auf die Musik zu freuen, plagen sie Zweifel und Ängste.

“Was ist, wenn ich einen Fehler mache?”, schießt es ihr durch den Kopf. “Die ganze Welt wird mich auslachen!”

Sie malt sich Szenarien aus, in denen sie auf der Bühne versagt und ihre Karriere in Trümmern liegt.

Wenn Du die gesamte Geschichte von Anna hören möchtest, dann empfehle ich dir mein Video Anxiety Got You Down? How to STOP Catastrophizing anzuschauen.

My YouTube Video about How To Stop Catastrophizing

Was sind also diese Katastrophen-Gedanken, die uns so gefangen nehmen können?

Stell dir vor, dein Gehirn ist wie ein Orchester. Verschiedene Bereiche spielen zusammen, um die Symphonie deiner Gedanken und Gefühle zu erschaffen. Doch manchmal spielt eine Sektion des Orchesters verrückt – das ist dann Katastrophen-Denken.

Studien zeigen, dass es mit Gehirnarealen verknüpft ist, die Schmerz und Gefahr verarbeiten. Wenn diese Bereiche außer Kontrolle geraten, überschwemmen sie unseren Geist mit negativen Gedanken und Emotionen.

Weitere Beispiele des Katastrophendenkens

  • Prüfung vor der Tür? Anstatt zu lernen, malst du dir im Kopf schön das Szenario aus, dass du versagst und alle dich auslachen.
  • Date mit deinem Schwarm? Du machst dir Sorgen, dass er dich nicht mag und der Abend peinlich wird.
  • Flugzeugturbulenzen? Du stellst dir vor, dass das Flugzeug abstürzt und du ums Leben kommst.

Frage: Stell dir vor, du stehst am Abgrund und siehst nur noch Dunkelheit. Panik steigt in dir auf, denn du denkst, du könntest jeden Moment fällen. Was ist in deinem Kopf gerade los?

Antwort: Bingo! Du hast es mit Katastrophen-Denken zu tun.

Frage: Dein Partner vergisst deinen Geburtstag. Anstatt anzunehmen, dass er einfach etwas im Stress hat, befürchtest du gleich, dass er dich nicht mehr liebt und ihr euch trennen werdet. Wie nennt man diese Gedankenspirale?

Antwort: Richtig, Katastrophen-Denken!

Das Problem: Diese negativen Gedankenspiralen können uns davon abhalten, unser volles Potenzial zu entfalten. Sie lähmen uns und hindern uns daran, Risiken einzugehen und Neues auszuprobieren.

Doch die gute Nachricht ist: Du kannst lernen, diese Gedankenspiralen zu durchbrechen! Mit ein paar einfachen Strategien lernst du, deine negativen Gedankenmuster zu erkennen und zu hinterfragen.

Vielleicht grübest du auch an folgender Frage nun.

Woher kommt Katastrophendenken?

Unser Gehirn ist von Natur aus darauf programmiert, Gefahren zu erkennen und uns vor ihnen zu schützen. In stressigen Situationen oder bei Unsicherheit schaltet unser Gehirn in den Alarmzustand und produziert negative Gedanken. Bei einer Dauerbelastung kann es leicht zum Katastrophendenken kommen.

Doch diese Gedankenspirale kann uns auch schaden. Anstatt uns zu beschützen, hindert sie uns oft daran, unser volles Potenzial zu entfalten.

Deswegen ist es wichtig, sich früh seinen Gedanken zu stellen und auf folgende Frage die Antwort zu haben:

Wie kann man aufhören zu Katastrophisieren?

1. Erkennen: Der erste Schritt ist, die eigenen Katastrophenphantasien zu erkennen. Achte auf deine Gedanken und Gefühle und frage dich, ob sie realistisch und hilfreich sind.

2. Hinterfragen: Sobald du einen Katastrophengedanken identifiziert hast, hinterfrage ihn kritisch. Frage dich: “Wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass das Schlimmste passiert?” Gibt es alternative, positivere Erklärungen für die Situation?

3. Umformulieren: Ersetze deine negativen Gedanken durch positivere und realistischere. Anstatt “Ich werde die Prüfung nicht schaffen” denkst du zum Beispiel: “Ich habe mich gut vorbereitet und gebe mein Bestes. Ich bin zuversichtlich, dass ich eine gute Note erreichen werde.”

4. Üben: Katastrophenphantasien loszulassen erfordert Übung. Sei geduldig mit dir selbst und gib nicht gleich auf, wenn es dir nicht sofort gelingt. Mit der Zeit wirst du lernen, deine Gedankenmuster zu kontrollieren und positiver zu denken.

Zusätzliche Tipps:

  • Sprich mit jemandem: Es kann hilfreich sein, mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten über deine Sorgen und Ängste zu sprechen.
  • Entspannungstechniken: Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen oder Meditation können helfen, Stress und Angst abzubauen und deine mentale Klarheit zu verbessern.
  • Selbstfürsorge: Achte auf dich selbst und deine Gesundheit. Gesundes Essen, ausreichend Schläf und regelmäßige Bewegung können deine mentale und emotionale Widerstandsfähigkeit stärken. Aber auch das wöchentliche warme Bad kann Teil einer guten Selbstfürsorge sein.

Denke daran: Du bist nicht allein! Katastrophenphantasien sind weit verbreitet, aber sie müssen dein Leben nicht bestimmen.

Mit den richtigen Strategien kannst du lernen, deine negativen Gedankenmuster zu erkennen und zu hinterfragen.

So gewinnst du mehr Kontrolle über deine Gedanken und Gefühle und kannst ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen.

Und hier ist noch eine kleine persönliche Video Botschaft, um dich zu motivieren: 35 Sekunden Video

Also, worauf wartest du noch? Brich die Ketten der Katastrophenphantasien und gestalte dein Leben neu!

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Patric Pförtner

Geschrieben von

Patric Pförtner

M.Sc. Psychologe mit Schwerpunkt auf positive Psychologie. Bietet psychologische Online-Beratung fur Menschen, die mehr Wohlbefinden in ihrem Leben suchen.

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